Projekte

Das Wolfshaus

In der Kriseninterventionsschlafstätte Wolfshaus können heranwachsende Menschen von 18 bis 30 Jahre aufgenommen werden, die einen festen Willen und Motivation haben, gemeinsam mit den arbeitenden und engagierten Menschen, die dort für sie tätig werden,Veränderungen einzuleiten.

Die Regeln des Wolfshauses:

  • Ankommen
  • den „Rucksack“ weglegen
  • Schlafen
  • Probleme besprechen
  • Lösungen finden

Junge Menschen, die in ihrer Krise das Haus betreten, müssen den Verantwortlichen des Hauses, bevor sie über die Türschwelle treten, unterschreiben, dass sie in ihrer momentanen Lebenssituation an einer gemeinsamen Lösung aller Beteiligter – den Eltern, Behörden, Suchtberatungsstellen, Erziehungsberatungsstellen, Psychiatrien, Schulen, der Polizei sowie Gerichtsstellen – zu Liebe für sich selbst, hinarbeiten. Dies ist Bedingung für eine kurzfristige Aufnahme in der Kriseninterventionsschlafstätte.Tagsüber haben sie ihren vorhandenen Verpflichtungen wie Schule, Ausbildung oder Arbeit nachzugehen.

Bis Abends, 21 Uhr, können sich junge Menschen, die von sich aus sagen, ein Suchtproblem zu haben, in der Kriseninterventionsschlafstätte einfinden . Bis spätestens 8 Uhr des nächsten Morgens müssen sie vorerst die Stätte wieder nach vorhergehendem Saubermachen des Zimmers verlassen. Am selben Abend dürfen sie wieder kommen. Max. 7 Übernachtungen sind möglich.

Der Konsum jeglicher Suchtmittel incl. Nikotin ist untersagt. Beim Loslösen dieses Suchtmittels begleiten wir den jungen Menschen ebenso.

Wir vertreten den Anspruch, dass eine Kriseninterventionsschlafstätte nur auf der Grundlage von Freiwilligkeit, Akzeptanz und Kooperation stattfinden kann. Bei ernstgemeinter Interesse der Mithilfe des Beteiligten steht nach max.7 Übernachtungen der mögliche Hilfeplan und die Notwendigkeit für das Weiterleiten und Eingreifen weiterer möglicher Behandlungsformen fest.

Die Kriseninterventionsschlafstätte wird zunächst von Wolfgang Sosnowski, ein Mitglied der FOUNDATION, www.f-foundation.org, aufgebaut. Dies soll basierend auf dem Gebot der grundlegenden Werte der Freiheit, Würde und die Wertschätzung des Einzelnen in seiner Ganzheit erfolgen.

Menschen, die von einer Sucht gefährdet und seelisch verwundet sind, haben oftmals das Bedürfnis nach Sinnsuche.

Dem Initiatoren des Wolfshauses, Wolfgang Sosnowski, ist bewusst, dass solch ein Haus nur auf Mithilfe von außen verwirklicht werden kann. Das Wolfshaus könnte in der Partizipation mit staatlichen und/oder kirchlichen Stellen und Geldern entstehen. Er freut sich auf eine Kontaktaufnahme von Unterstützern.

„Jugend & Sucht“ ist ein Filmprojekt mit der IGS (Christoph-Lichtenberg Gesamtschule) Göttingen zu den Themenschwerpunkten Alkohol, Nikotin und Cannabis.

14. Oktober 2017: Gründung des gemeinnützigen Vereins SuGe e.V. Göttingen ( Sucht-und Gewaltprävention)
Zweck des Verein ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesen und die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen.

Ein Filmprojekt zwischen F.Foundation und der Pestalozzischule.

Menschen, die aus persönlichen Erfahrungen sprechen, sind die verlässlichsten Informanten. Objektivität ist ein Mythos. Das größte Vertrauen kann man in Menschen setzen, die aufrichtig sagen können: „Ich weiß wie Dir zumute ist, weil ich das selber durchgemacht habe.“

(Anne Wilson Schaef „Im Zeitalter der Sucht“)