Wer, so fragte ich mich eines Tages, kann anschaulicher und informativer eine Sucht erklären als ein ehemaliger Selbstbetroffener?

Toximan

Mit meinem Theaterstück TOXIMAN und dem Film „Jugend & Sucht“ gebe ich nicht das studierte und theoretische Wissen, sondern das erlebte Wissen weiter – das Wissen um das Wesen der Sucht.

Meine Devise moderner Suchtprävention lautet nicht Abschreckung, sondern zum Nachdenken anregen, Nachdenken über den eigenen Konsum und das Suchtverhalten, indem ich einen nachhaltigen Eindruck hinterlasse. Ich begegne Jugendlichen auf Augenhöhe und bin stets über neueste Entwicklungen in Szene und Drogenpolitik informiert. Gute Präventionsarbeit ist teuer, keine Präventionsarbeit ist noch teurer. Es muss sich ein Bewusstsein in der Gesellschaft entwickeln, dass Prävention wichtig und unterstützenswert ist.

Eine drogenfreie konsumierende Jugend wird in unserer Gesellschaft wohl eine Utopie bleiben. Mein Bestreben und Engagement als Polytoxikomane, der vor 25 Jahren seine jugendliche Drogenkarriere beendete, gilt heute suchtgefährdeten Jugendlichen und in der Sucht befindlichen Menschen. Dies ist mein Beitrag für die Gesellschaft, in der ich lebe.

Vita

  • Realschule mit Abschluss Mittlere Reife
  • Polytoxikomane mit einer 10-jährigen Drogenkarriere
  • Gärtner – Abschluss 1996 im ehemaligen Landeskrankenhaus der Stadt Göttingen
  • Gesundheits- und Krankenpfleger im Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende mit Abschluss im Jahre 2007
  • Kinder/Jugend und Familienberater bei der Paracelsus Schule in Göttingen mit Abschluss im Jahre 2010
  • 2012 Selbstständigkeit mit der Gründung von Toximan
  • Yogalehrer in Bad Meinberg (Europas größtes Yogazentrum) mit Abschluss im Jahre 2014
  • seit 2016 Kooperationspartner von F.FOUNDATION www.f-foundation.org
  • Oktober 2017 Gründung des gemeinnützigen Vereins SuGe e.V. (Sucht-u.Gewaltprävention ) www.jugend-sucht-praevention.de

Module

  • Theater
    Mein Theaterstück Toximan spielt alle Höhen eines Rauschs, die Qualen eines Entzuges, authentisch und echt. Ich bringe die Wirklichkeit der Sucht, ihre Höhen und Tiefen schonungslos auf die Bühne. Ich lege sie mitten in Herz und Hirn aller Zuschauer. Toximan wurde zum sozialen Projekt des Monats August 2012 von der Drogenbeauftragten der Bundesrepublik Deutschland geehrt.
  • Workshop
    Gemeinsam mit Schulen gestalte ich Projekte über Sucht-Suchtentstehung-Abhängigkeit und helfe, Wege aus einer Sucht zu erkennen oder erst gar nicht reinzukommen. Dies geschieht alles ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben.
  • Kreativ-Workshops
    Meine kreativen Workshops werden gemeinsam mit den Lehrkräften und Schüler/Innen, die zur Auseinandersetzung mit den Themen Rausch,Rauschmittel und Abhängigkeit kreiert und bieten dadurch die Möglichkeit, eigene Gedanken und Gefühle künstlerisch auszudrücken.
  • Lesung
    In meinem Buch TOXIMAN – eine Kinderseele vergisst nie, schildere ich meinen Weg in die Sucht, die erste Zigarette, das erste alkoholische Getränk, bis hin zur drogeninduzierten Psychose; meine Langzeittherapie und den Verlust meiner lieben Jugendfreunde durch Drogen. Gleichzeitig zeige ich auf, was Familie und Gesellschaft machen können, um ihre Jugendlichen vor Drogen zu schützen. Ich erzähle von meiner langjährigen Berufserfahrung in Psychiatrien und Drogeneinrichtungen (Schweiz & Deutschland) als Krankenpfleger. Heute setze ich mich für eine interaktive Suchtprävention mit Jugendlichen ein.
  • Beratung und Begleitung
    Meine Ausbildung als Kinder-, Jugend- und Familienberater bereitete mich auf die vielfältigen Herausforderungen der Beratungspraxis vor. Ich studierte die wesentlichen Elemente der Kinder-, Jugend- und Familienpsychologie in Theorie und Praxis. Wir lernten, das Erleben und Verhalten von Kindern und Jugendlichen zu verstehen und spezifische Auffälligkeiten zu erkennen. Wir setzen im Beratungsprozess positive Veränderungen in Gang und führen gemeinsam Lösungen herbei.
    Meine Beratungsgespräche finden immer am Samstag und Montag in der Zeit von 13 bis 14 Uhr statt.
    Rufen Sie gerne unter 0176/261 73 013 an!
Menschen, die aus persönlichen Erfahrungen sprechen, sind die verlässlichsten Informanten. Objektivität ist ein Mythos. Das größte Vertrauen kann man in Menschen setzen, die aufrichtig sagen können: „Ich weiß wie Dir zumute ist, weil ich das selber durchgemacht habe.“

(Anne Wilson Schaef „Im Zeitalter der Sucht“)